So wirst du zum Profi für Remote-Arbeit

Ein umfassender Leitfaden zum Aufbau erfolgreicher Remote-Teams

Inhaltsverzeichnis

Schaffe mithilfe der Tipps, Strategien und Empfehlungen weltweit führender Unternehmen ein produktives Remote-Team, das gut zusammenarbeitet.

Wir räumen mit Gerüchten über die Remote-Arbeit auf – Tipps und Best Practices

Wenn die Sprache auf Remote-Arbeit kommt, werden viele Leute sofort skeptisch. Folgende Kommentare sind typisch:

  • "Das würde bei unserem System auf keinen Fall funktionieren."
  • "In der Theorie klingt das gut, aber Remote-Mitarbeiter können nicht zu Meetings kommen und haben nie alle Informationen zur Verfügung."
  • "Ja, das haben wir schon versucht, aber es hat nicht richtig funktioniert, und am Ende wurden die Remote-Mitarbeiter gefeuert."
  • "Woher weiß ich, dass diese Mitarbeiter nicht faulenzen?"

Herrje.

Alle diese Aussagen beruhen entweder auf falschen Annahmen oder auf Fehlern im Prozess. Remote-Arbeit hat einen schlechten Ruf, obwohl die eigentlichen Probleme durch leicht aufzudeckende falsche Herangehensweisen und Richtlinien verursacht werden.

Effektive Remote-Arbeit beginnt ganz oben im Unternehmen. Wenn die für die Unternehmenskultur zuständigen Führungskräfte Vorgehensweisen korrigieren, die nicht optimal für Remote-Arbeit sind, und integrierende Prozesse einrichten, ergibt sich daraus eine positive Erfahrung für alle.

GERÜCHT NR. 1

"Remote-Mitarbeiter sind Faulenzer."

Viele denken, wenn Mitarbeiter nicht für alle sichtbar am Schreibtisch sitzen und arbeiten, bekommen sie auch nichts auf die Reihe.

Tatsache ist: Jeder Mitarbeiter kann unabhängig von seinem Standort faulenzen, wenn die Vorgesetzten ihre Erwartungen und Deadlines nicht klar kommunizieren. Wenn der Mitarbeiter aber weiß, wofür er zuständig ist (Ziele) und wann die Arbeit fertig sein muss (Deadlines), und dementsprechend arbeitet (mit regelmäßigen Status-Updates), wird er ganz sicher nicht faulenzen – egal von wo er arbeitet. Teams, die positive Ergebnisse belohnen, finden und binden leichter Mitarbeiter, die überall produktiv sein können.

Tipp: Zusätzlich zu kurzen Gesprächen über Chat-Tools sollten sich Vorgesetzte wöchentlich per Videoanruf mit ihren Mitarbeitern in Verbindung setzen, damit Fragen geklärt und mögliche Probleme angesprochen werden können.

Nimm die Arbeit niemals mit ins Bett.

Als ich begann, bei Buffer zu 100 % remote zu arbeiten, nahm ich mir fest vor, niemals im Bett zu arbeiten – aus folgenden Gründen:

  • Es kann zu Einschlafproblemen führen, weil dein Gehirn das Bett nicht mehr eindeutig mit Schlaf verbindet.
  • Über kurz oder lang gewinnst du vielleicht den Eindruck, du würdest nonstop arbeiten, weil die klare räumliche Trennung zwischen Job und Privatleben fehlt.
  • Die Schlafqualität leidet, weil weniger von dem zum Einschlafen nötigen Hormon Melatonin ausgeschüttet wird, wenn du vor dem Schlafengehen elektronische Geräte nutzt.
Hailley Griffis, Future of Work Marketer, Buffer

GERÜCHT NR. 2

"Remote-Mitarbeiter müssen ständig beweisen, dass sie tatsächlich arbeiten."

Viele Remote-Mitarbeiter haben das Gefühl, sie müssten in ihrer digitalen Arbeitsumgebung ständig "sichtbar" sein, um allen zu beweisen, dass sie tatsächlich arbeiten. Sie denken, sie müssten für jeden Chat zur Verfügung stehen und auf alle Benachrichtigungen innerhalb weniger Minuten reagieren.

Dieser Druck verursacht unnötigen Stress. Statt sich auf die Arbeit an sich zu konzentrieren, sorgen sich diese Mitarbeiter ständig um ihre Außenwirkung.

Hinter diesen Überzeugungen steht die Vorstellung, Remote-Mitarbeiter seien irgendwie "anders" als ihre Kollegen im Büro. Oft fühlen Remote-Mitarbeiter diesen Druck zur Sichtbarkeit, wenn sie den Eindruck haben, nicht so geschätzt zu werden wie die Mitarbeiter vor Ort.

Tipp: Dieser Druck nimmt ab, sobald Remote-Arbeit im gesamten Unternehmen als normal gilt. Remote-Mitarbeiter sind weder anders, noch bringen sie weniger Leistung (unter Umständen sind sie sogar produktiver, weil sie weniger abgelenkt werden) Jeder sollte im Kalender vermerken, wann er sich ganz auf die Arbeit konzentrieren möchte, oder seinen Status im Chattool entsprechend aktualisieren.

Genau wie alle anderen Berufstätigen stehen Remote-Mitarbeiter jeden Tag auf und gehen zur Arbeit – nur ist ihr Arbeitsweg in der Regel kürzer.

GERÜCHT NR. 3

"Die Remote-Arbeit beeinträchtigt die Unternehmenskultur."

Manche Leute wehren sich gegen Remote-Teams, weil sie um den Teamzusammenhalt fürchten. Es stimmt, dass lockere Gespräche in der Küche oder im Flur bei Remote-Teams wegfallen, aber mit der richtigen Planung lässt sich diese soziale Komponente durchaus remote reproduzieren.

Tipp: In einem persönlichen Gespräch werden pro Minute bis zu 10.000 nonverbale Signale ausgetauscht. Vor diesem Hintergrund sind Video-Meetings sehr wichtig für den Aufbau einer Beziehung. Du kannst per Video Teambuilding-Aktivitäten organisieren, die sich auf die Vorteile der Remote-Arbeit stützen. Zeige beispielsweise den anderen die Aussicht aus deinem Fenster oder stelle deine Katze der Katze deines Kollegen vor. Wie die beiden wohl aufeinander reagieren?

Für diesen Leitfaden haben wir sogar ein ganzes Kapitel mit Tipps für die Unternehmenskultur bei Remote-Arbeit zusammengestellt. Mehr darüber erfährst du hier. Hier mehr lesen

GERÜCHT NR. 4

"Remote-Mitarbeiter sind rund um die Uhr erreichbar."

Man könnte meinen, da Remote-Mitarbeiter immer zu Hause sind, könnten sie auch jederzeit eine kurze berufliche Frage beantworten. Dem ist aber ganz und gar nicht so.

Eine der am häufigsten empfohlenen Best Practices für Remote-Arbeit besteht darin, sich genauso wie für die Arbeit im Büro feste Arbeitszeiten einzurichten. Remote-Mitarbeiter sollten festlegen (und anderen mitteilen), wann sie erreichbar sind. Ebenso sollten sie eine richtige Mittagspause machen und die Arbeit nach Feierabend auch räumlich hinter sich lassen. Eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben ist auch dann durchaus möglich, wenn du im Homeoffice arbeitest!

Tipp: Vermerkt die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter an Arbeitstagen auf einem Team-Board, das auch andere wichtige Informationen enthält. Wer nicht genau weiß, ob jemand gerade erreichbar ist, kann einfach auf der entsprechenden Karte nachsehen.

Nicht übertreiben!

Als Remote-Mitarbeiter hast du wenig Ablenkung und daher viel Zeit für konzentriertes Arbeiten. Das ist allerdings ziemlich anstrengend. Baue in deinen Arbeitstag mehrere fünfminütige Pausen ein, in denen du zum Beispiel kurz an die frische Luft gehst, mit deiner Mutter telefonierst oder deine Katze streichelst. Übernimm dich nicht, damit du am Ende der Woche noch genug Energie übrig hast, um deine Freizeit wirklich zu genießen.

Sarah Goff-Dupont, Principal Writer, Atlassian, Remote-Mitarbeiterin aus Minnesota

So erreichst du eine intensive Kommunikation und Zusammenarbeit mit deinem Remote-Team

Bei der Kommunikation in Remote-Teams sind zwei Dinge besonders wichtig: eine gute Organisation und gezielte Anpassungen für virtuelle Büros.

Je mehr Teams auf Digitalisierung und Remote-Arbeit umstellen, umso eher muss bedacht werden, dass sich feine Nuancen der Kommunikation online nicht immer transportieren.

Mit ein paar festen Grundregeln für die Kommunikation im Team trägst du bereits viel zur Produktivität und Zufriedenheit deines Teams bei.

Kommunikationsregeln sollten nicht von oben kommen, sondern unter direkter Mitwirkung der Teams und unter Berücksichtigung ihrer Wünsche erstellt werden.

Wann nutzen wir ein Chat-Tool? Wann schreiben wir eine E-Mail? Wann greifen wir zum Telefon? Diese Fragen sollten vom Team gemeinsam und unter Einbeziehung der Vorstellungen aller Teammitglieder beantwortet werden.

Beat Buhlmann, General Manager EMEA, Evernote

Kontext ist für die Remote-Arbeit unverzichtbar

Bei der digitalen Kommunikation weißt du nie genau, was dein Gesprächspartner gerade macht. Vielleicht sitzt er wie du am Schreibtisch, vielleicht ist er aber auch auf dem Weg zu einem Vertriebsmeeting und spät dran, weshalb er deine Frage nur mit einem knappen "Ja" beantwortet.

Wenn du den Kontext nicht kennst, denkst du möglicherweise, deinem Gesprächspartner sei das von dir angesprochene Thema egal – dabei versucht er nur gerade, in einer hektischen Großstadt ein Taxi zu bekommen (viel Glück dabei!).

Hast du dagegen Kontextinformationen zur Verfügung, erklärt sich die knappe Antwort von selbst: Der Kollege ist nicht etwa uninteressiert, sondern hat nur gerade keine Zeit für längere Ausführungen.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, deinen Kontext mitzuteilen, wenn du kommunizierst. So vermeidest du Missverständnisse, wenn etwas anders als üblich läuft. Teile es den anderen Teammitgliedern mit, wenn du gerade bis zum Hals in einem Projekt steckst und Fragen nicht gleich beantworten kannst. Grundsätzlich solltest du lieber zu viel kommunizieren, als Raum für Spekulationen zu lassen.

Tools verstellen manchmal den Blick auf die Absichten und die Persönlichkeit der Menschen dahinter.

Lege Grundregeln für die Remote-Arbeit fest

Wenn du bereits in einem Remote-Team arbeitest, habt ihr wahrscheinlich eure Lieblingstools. Ihr solltet allerdings genau klären, wie und wann diese Tools eingesetzt werden sollen, damit ihr die richtigen Informationen vermittelt. Alle diese Überlegungen lassen sich auf eine einfache Frage reduzieren, mit der du viel Zeit und geistige Energie sparst.

Ist die Mitteilung dringend? Falls ja, nutze den Chat. Falls nein, verwende Trello.

Wenn du beispielsweise ein nicht dringendes Update zu einem Projekt loswerden möchtest, solltest du nicht euer Chat-Tool dafür nutzen. Es wäre unnötig, deine Kollegen für etwas nicht so Wichtiges aus ihrer vielleicht gerade mühsam erreichten Konzentration zu reißen.

Wann sollten Remote-Arbeiter Chat-Tools und wann Videoanrufe einsetzen?

Verinnerliche diese vier Punkte:

  1. Tools verstellen manchmal den Blick auf die Absichten und die Persönlichkeit: Denke immer daran, dass auf der anderen Seite des Chat-Tools ein Mensch mit Emotionen und Reaktionen sitzt.
  2. Wenn du konstruktives Feedback abgeben möchtest, nutze dafür einen Videoanruf, damit deine Absichten besser ersichtlich sind.
  3. Da verbale und emotionale Signale im Chat wegfallen, empfindet eine Person einen Chat vielleicht als Streitgespräch, während die andere ihn als normale Diskussion betrachtet.
  4. Ärger verstärkt sich mit der Zeit, wenn die ihm zugrunde liegenden Probleme nicht angesprochen werden. Eine außer Kontrolle geratene digitale Kommunikation kann zu Missverständnissen führen und die Gefühle der Beteiligten verletzen.

Die einfachste Möglichkeit, dies schon im Keim zu ersticken, ist die persönliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht in einem Videoanruf. Die menschliche Komponente macht viel aus. Sie lässt uns alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Meetings in der Welt der Remote-Arbeit

Meetings haben einen schlechten Ruf, aber nichts ist effizienter als ein Meeting, bei dem alle Beteiligten wissen, welche Themen auf der Agenda stehen, wie lange es dauern wird und was sie vorbereiten sollen. Wie kannst du genau das sicherstellen?

Wenn …

Jeder im Meeting soll das Gefühl haben, dass seine Beiträge genauso geschätzt werden wie die der anderen …

Dann …

Verzichte darauf, die am selben Standort arbeitenden Teammitglieder in einem Konferenzraum vor dem Bildschirm zu versammeln und die Remote-Kollegen per Videokonferenz zuzuschalten.

Warum?

Unter diesen Voraussetzungen ist es schwierig, Gespräche visuell zu verfolgen (d. h. zu sehen, wer gerade spricht) und richtig zu verstehen (z. B. wegen unterschiedlicher Abstände zum Mikrofon).

Wenn die Zusammenarbeit für alle funktionieren soll, gilt es eine wichtige Regel zu beachten: Sofern nicht alle Beteiligten im selben Raum zusammenkommen können, werden Meetings grundsätzlich per Videokonferenz abgehalten.

Wir haben alle schon an Telefonkonferenzen teilgenommen, bei denen am anderen Ende eine ganze Gruppe saß und durch ständige Hintergrundgeräusche, Echos und Nebengespräche störte. Das ist furchtbar. Daher sollten an solchen Konferenzgesprächen immer alle remote teilnehmen.

Wir halten uns an ein paar einfache Regeln, um Störungen minimal zu halten und für produktive, wertvolle Gespräche zu sorgen:
  • Stelle jedem Mitarbeiter ein hochwertiges Headset zur Verfügung, damit die Audioqualität optimal ist.
  • Eine zuverlässige Internetverbindung hat sowohl für lokale als auch Remote-Büros Priorität.
  • Erstelle eine Netiquette für Videoanrufe (an die ihr euch alle haltet!).
  • Stelle dein Mikro auf stumm, wenn du nicht sprichst, zeige dich in der Kamera, um dich besser einzubinden, und nimm keine Anrufe in lauten Cafés entgegen.
Justine Jordan, VP Marketing, Litmus

Alle Teilnehmer sollten sich im Meeting gleichermaßen repräsentiert und beteiligt fühlen.

Wenn …

Du möchtest deinem Remote-Team helfen, Beziehungen zueinander aufzubauen ...

Dann …

Plane im Meeting Zeit für Gespräche über nicht arbeitsbezogene Themen ein, beispielsweise für Kennenlernspiele oder den neuesten Klatsch und Tratsch aus dem Unternehmen.

Warum?

Um die gute Stimmung zu bewahren, kannst du einen Abschnitt für Teamlob einbauen. Hier habt ihr Gelegenheit, die Leistungen von Kollegen zu würdigen.

Gespräche über Klatsch und Tratsch stärken die Bindung zum Unternehmen.

Wenn …

Du möchtest verhindern, dass einzelne Teammitglieder in Meetings endlose Monologe halten …

Dann …

Nutze ein Trello-Board, um die Teilnahme zu demokratisieren und zu strukturieren.

Warum?

Die Teammitglieder müssen wissen, wie Teammeetings strukturiert sind, in welchen Abständen sie stattfinden und was dabei erwartet wird.

Jedes Teammitglied kann der Liste mit den Themen für das Meeting jederzeit eine Karte hinzufügen.

ALLE TOOLS, DIE DU FÜR ERFOLGREICHE REMOTE-ARBEIT BRAUCHST

Bei der Remote-Arbeit spielen Tools eine größere Rolle, weil sie die Grundlage für die Kommunikation bilden. Wenn du mit jemandem sprechen möchtest, kannst du nicht einfach zu seinem Platz gehen. Daher musst du die Tools so anpassen, dass sie ein "virtuelles Büro" ergeben. Hätte die Technologie nicht ihren heutigen Stand erreicht, wäre Remote-Arbeit gar nicht erst möglich.

Hier erhältst du eine Übersicht über die wichtigsten Arten von Tools, die du für die Remote-Arbeit in Erwägung ziehen solltest, und einige konkrete Empfehlungen.

Die Chat-Tools der Wahl für verteilte Teams

Slack ist der Marktführer bei den Chat-Tools und hat sich als ansprechendes, benutzerfreundliches Werkzeug für die Teamkommunikation erwiesen – ganz besonders in Remote-Teams.

Aus Social Media bekannte Features wie Emoji-Reaktionen und GIPHY-Integrationen ermöglichen Remote-Teams eine natürlichere Kommunikation.

Der Austausch über Slack-Kanäle ist auch eine gute Möglichkeit, Entscheidungen zu dokumentieren. Da die Remote-Kommunikation asynchron erfolgt, ist es hilfreich, wenn Gespräche in Slack nachlesbar bleiben. Auf diese Weise können sich alle Teammitglieder auf dem Laufenden halten und sich sogar (innerhalb der eigenen Arbeitszeit!) an Entscheidungen beteiligen.

Wir bei Zapier wissen, dass eine transparente Kommunikation für den Erfolg von Remote-Arbeit entscheidend ist. Fast alle unsere Gespräche finden in öffentlichen Slack-Kanälen statt, sodass jeder bei Bedarf nachlesen kann, was gerade in den verschiedenen Teams und Abteilungen los ist. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Team über mehrere Zeitzonen verteilt ist. Wenn die Teammitglieder ihren Arbeitstag beginnen, können sie sich mühelos Kontextinformationen beschaffen und an der Stelle weitermachen, an der ihre Kollegen aufgehört haben. So müssen sie sich nicht lange fragen, was alles passiert ist, während sie noch im Bett lagen.

Wade Foster, CEO, Zapier

Ganz real – Software für Videoanrufe

Wenn die Kommunikation nuanciert, verwirrend oder gar hitzig wird, solltet ihr zu einem Videochat wechseln. Genauso wie du wichtige Themen im Büro persönlich mit einem Kollegen besprechen würdest, ist ein Videochat in einer solchen Situation hilfreicher als ein schriftlicher Austausch.

Gute Videokonferenzen sind einer der Eckpfeiler für effektive Remote-Arbeit in Unternehmen. Wir haben schon sämtliche Tools durchprobiert. Hier unsere Empfehlungen:

Zoom hat sich unabhängig von der Art der Internetverbindung als zuverlässigste Software für Videokonferenzen erwiesen. Dies gilt insbesondere bei unternehmensweiten Meetings mit mehreren Hundert Teilnehmern.

Die Galerieansicht ist bei Remote-Meetings mit vielen Teilnehmern unverzichtbar. Du kannst auch das Chat-Tool in Meetings nutzen, um während der Präsentation laufende Kommentare und Reaktionen einzublenden.

Es gibt sogar lustige individuelle Hintergrundbilder, die du als Greenscreen hinzufügen kannst – super als Gesprächseinstieg für Remote-Teams!

Zusammenarbeits- und Statustools für das virtuelle Büro

Trello ist wie ein virtuelles Büro, in dem du den Fortschritt verfolgen, Status-Updates auf einen Blick sehen und alle für ein Projekt oder Team relevanten Ressourcen hinterlegen kannst. Sämtliche Informationen werden in Echtzeit aktualisiert und sind rund um die Uhr verfügbar, sodass die Teammitglieder Kontextinformationen, die Kommunikation und den Status rund um Anfragen, Projekte, Meeting-Agenden und andere Elemente je nach Bedarf abrufen können.

Trello wäre übrigens längst nicht so benutzerfreundlich, wenn es nicht ständig von dem Remote-Team, das Trello entwickelt, selbst getestet würde.

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Deine Teammitglieder befinden sich nicht alle an einem Ort? Dann nutze diese Kommunikations- und Dokumentationstools

Intern

Ganz egal, ob du Richtlinien festhalten, dir Besprechungsnotizen machen oder einen Blogpost für dein Team verfassen möchtest: Confluence ist ein fantastisches Tool für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Du kannst es bei der Projektarbeit oder als Handbuch für Mitarbeiter nutzen. Es hilft Teams, Ideen auszutauschen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ihre Arbeit zu erledigen – und das alles in einem zentralen, offenen, gemeinsam genutzten Arbeitsbereich, unabhängig von der Zeitzone.

Extern

Google Docs ist in der Branche das Standardtool für die Zusammenarbeit mit Personen außerhalb des Unternehmens wie freiberuflichen Textern oder externen Partnern. Es bietet die Möglichkeit, Dokumente parallel zu bearbeiten, zu kommentieren und dabei zu chatten. Außerdem lassen sich private und öffentliche Informationen dank der umfassenden Berechtigungseinstellungen problemlos teilen.

So entsteht eine Remote-Teamkultur

Viele Unternehmen befürchten, Remote-Arbeit könnte die Unternehmenskultur beeinträchtigen. Das Arbeiten im selben Büro und die damit verbundene Unternehmenskultur waren so lange Standard, dass ein Dezember ohne die obligatorische Weihnachtsfeier mit schriller Deko und Glühwein unvorstellbar scheint.

Das entscheidende Kriterium für gute Beziehungen bei Remote-Arbeit ist Engagement. Ihr müsst euch mehr anstrengen, um gemeinsame Interessen zu finden, gute Meetings abzuhalten und euch in die Lage des jeweils anderen zu versetzen. Der Lohn ist ein stabiles Netzwerk aus Geschäftsfreunden, auf die du dich überall auf der Welt verlassen kannst.

Für eine starke Teamkultur in Remote-Teams sind zwei Aspekte besonders wichtig:

  1. Klare "Spielregeln", hinter denen alle Mitarbeiter des Unternehmens stehen.
  2. Ein gut durchdachtes System aus Meetings, Veranstaltungen und Gewohnheiten, die die Kommunikation nicht abreißen lassen.

Oh, und nicht zu vergessen: ganz viele 😄 und 👍

Fünf Spielregeln für die Unternehmenskultur bei Remote-Arbeit

Wenn du dir eine lebhafte, nachhaltige Unternehmenskultur vorstellst, denkst du wahrscheinlich nicht gleich an Regeln. In diesem Fall sind mit "Regeln" aber soziale Normen gemeint, aus denen Mitarbeiter ableiten können, was von ihnen erwartet wird, wenn sie ins "Büro" kommen. Das Besondere an Normen ist, dass sie mit allen gemeinsam vereinbart werden. Wenn jeder dahintersteht, fördern diese Regeln das Vertrauen, das Verständnis und die gegenseitige Unterstützung.

Klingt das nicht nach einem tollen Arbeitsplatz?

  1. Empathie ist alles.
    Gehe immer davon aus, dass andere gute Absichten haben. Zwischentöne und feine Nuancen gehen im Chat leicht verloren. Wenn du aber annimmst, dass deine Kollegen es gut mit dir meinen, ist die Gefahr für Missverständnisse schon deutlich kleiner.
  2. Sei anderen gegenüber transparent.
    Bewahre wichtige Informationen für alle zugänglich auf: Dokumentiere Entscheidungen aus Neben-Chats, zeichne Video-Meetings auf, und mache immer Notizen, die du dann öffentlich teilst.
  3. Asynchrone Kommunikation ist kein Problem.
    Betrachte die Kommunikation über verschiedene Zeitzonen und Arbeitszeiten hinweg als etwas Positives. Planung ist wichtig: Entscheidungen dürfen nie in letzter Minute getroffen werden. Auf den ersten Blick mag das aufwendig erscheinen, aber eigentlich arbeitet ihr so organisierter.
  4. Schaffe eine verlässliche Struktur.
    Richte einen Prozess, eine Struktur und eine Agenda rund um Meetings und Updates ein, damit jeder unabhängig vom Standort problemlos teilnehmen kann. Wähle einen Meetingleiter und einen Schriftführer aus, damit wichtige Entscheidungen in jedem Fall schriftlich festgehalten werden.
  5. Verschieden und doch gleich.
    Folgende grundlegende Tatsache solltest du verinnerlichen: Alle Mitglieder des Remote-Teams sind gleichberechtigt, haben aber unterschiedliche Hintergründe. Es ist in Ordnung, wenn sich Kollegen, die im selben Büro arbeiten, persönlich treffen. Sie sollten dabei nur die anderen nicht vergessen. Wenn es sich um ein vom Unternehmen gesponsertes Event handelt, biete den Remote-Mitarbeitern einen alternativen Anreiz.

Weitere Tipps für ein gutes Verhältnis zwischen Mitarbeitern vor Ort und Remote-Mitarbeitern findest du hier in den sechs Geboten von Trello für die Teamkultur zwischen Büro- und Remote-Teammitgliedern.

Wir haben "Befürworte Remote-Arbeit" auf die Liste unserer Teamwerte gesetzt, weil es zu unserer allgemeinen Absicht passt, die wir mit Trello Tag für Tag verfolgen: Wir möchten die Arbeitsweise unserer Benutzer verbessern. Es gibt viele überzeugende Theorien zu den Vorteilen von Remote-Arbeit. Noch spannender sind aber die Ergebnisse, die wir selbst gesehen haben:

  1. Unser Produkt ist besser.
    Da wir bei Trello selbst ein Remote-Team sind und unser eigenes Produkt im Arbeitsalltag testen, können wir viele verschiedene Blickwinkel einnehmen und die Zusammenarbeitsfunktionen immer weiter ausbauen.
  2. Unsere Mitarbeiter sind erfahrener.
    Wir haben einige der größten Talente der Branche für uns gewonnen, weil sie bei uns an mehr als einem Standort arbeiten können.
  3. Unsere Absichten sind klarer.
    Wir haben eine ganz eigene Marke, weil unser Team eng vernetzt ist. Wir achten auf hochwertige Kommunikation und Zusammenarbeit, vermeiden Silos und teilen unsere kreative Arbeit im gesamten Unternehmen.

Ach ja, und wir alle essen regelmäßig Kuchen. Jeder Mitarbeiter bekommt an seinem Geburtstag einen Kuchen an den Schreibtisch geliefert.

Michael Pryor, Mitbegründer von Trello

Baue ein System für bewusste Kontaktpflege auf

Gib extrovertierten und introvertierten Teammitgliedern gleichermaßen die Chance, mit ihren Kollegen sinnvoll zu kommunizieren.

Hier drei Möglichkeiten für soziales Miteinander, die du in deinem Remote-Team leicht organisieren kannst:

Unternehmensweites Town Hall Meeting

Vergiss die übliche Quartalsansprache. Mindestens einmal im Monat sollte dieses offene Forum Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und (kurze) Teampräsentationen bieten. Zu Beginn der Town Hall Meetings bei Trello werden immer die Werte und Prioritäten des Unternehmens sowie Mitarbeiterjubiläen genannt. Danach stellen die neu eingestellten Mitarbeiter sich selbst vor. Der Rest des einstündigen Meetings ist für Themen vorgesehen, die im Vorfeld per Crowdsourcing im Unternehmen abgefragt wurden.

Warum funktioniert das Town Hall Meeting? Das Meeting wird kuratiert, hebt die Stimmung und ist demokratisch. Es gibt einen festen Zeitplan, und die Gesichter der Teilnehmer sind jeweils in einem eigenen Videofenster zu sehen. Versuch das mal in einem Raum mit 100 Leuten!

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Hallo Mr. Rogers!

Wenn Unternehmen größer werden, kennt nicht mehr jeder jeden, und es kommen nicht mehr alle Kollegen automatisch miteinander ins Gespräch. An diesem Punkt kommt "Mr. Rogers" ins Spiel, ein wöchentlicher 15-minütiger Termin, bei dem ein paar zufällig ausgewählte Teammitglieder in einem Videochat zusammenkommen, um sich locker miteinander zu unterhalten.

Nach der Chat-Sitzung werden ein Screenshot der Teilnehmer und die wichtigsten Punkte protokolliert. Wie sollte man sonst erfahren, dass Bobby lieber mit nur einem fackelschwingenden Mob-großen Hummer kämpfen würde als mit 700 hummergroßen fackelschwingenden Mobs?

Warum funktioniert "Mr. Rogers"? Im Chat entdecken Kollegen gemeinsame Interessen und führen Gespräche, an die sie bei der nächsten persönlichen Begegnung (z. B. beim jährlichen Betriebsausflug) anknüpfen können. Bei diesem Termin spielt die Arbeit ausnahmsweise mal keine Rolle. Stattdessen werden in regelmäßigen Abständen persönliche Beziehungen gefördert.

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"Betriebsausflug" für das Remote-Team

Ein großer Betriebsausflug mit allem Drum und Dran, zu dem sämtliche Mitarbeiter des Unternehmens eingeflogen werden, ist zwar toll, aber auch teuer. Dein Unternehmen braucht noch andere Ideen für persönliche Begegnungen.

Als Remote-Team könnt ihr auch bei selbst gestalteten Betriebsausflügen gemeinsame Erfahrungen machen. Bei Trello lösen wir es so, dass im Sommer alle Mitarbeiter einen Tag frei bekommen. Die Kollegen, die am selben Standort arbeiten, fahren gemeinsam ans Meer, während den Remote-Mitarbeitern ein eigener Ausflug finanziert wird.

Warum funktioniert dieser selbst gestaltete Betriebsausflug? Nach dem Ausflug gibt es ein spezielles Hashtag und ein gemeinsames Trello-Board mit kurzen Erlebnisberichten und Fotos, das wir beim nächsten Town Hall Meeting zusammen betrachten.

Jeder kann gleichermaßen (aber auf seine eigene Weise) Spaß haben und die anderen später daran teilhaben lassen. Mehr erfahren

Remote-Arbeit ist toll, weil du deinen Wohnort frei wählen und deinen Tagesablauf weitgehend selbst gestalten kannst. Diese Flexibilität ist ein entscheidender Vorteil dieser speziellen Arbeitsweise.

Persönliche Begegnungen mit dem Team sind aber auch sehr wichtig. Wenn sich die Gelegenheit bietet, triff deine Teammitglieder persönlich, geht gemeinsam etwas essen, und unterhaltet euch über eure Erfahrungen.

Stephen Olmstead, VP of Design Partnerships, InVision

So findest (und bekommst) den perfekten Remote-Job

Im Jahr 2018 ermöglichten 56 % der Unternehmen ihren Mitarbeitern Remote-Arbeit.

Stellenangebote für Remote-Arbeit sind deshalb immer leichter zu finden, weil Unternehmen zunehmend auf eine Kultur setzen, in der Remote-Arbeit selbstverständlich ist (und sie suchen die passenden Bewerber dafür).

Wo findest du deinen nächsten Remote-Job?

Es ist gar nicht so leicht, unter den vielen dubiosen Anzeigen für "Arbeiten von zuhause" Stellenangebote für echte Remote-Arbeit zu finden. Hier ein paar Anlaufpunkte für den Anfang:

  • Dein aktuelles Unternehmen:

    Wenn du den Eindruck hast, dein Leben würde sich deutlich verbessern, wenn du nicht pendeln müsstest, sprich mit deinem Vorgesetzten. Vielleicht leitest du damit einen Wandel hin zu einer Remote-Kultur ein!

  • FlexJobs:

    FlexJobs vermittelt gegen eine geringe Gebühr Angebote für Remote-Jobs, die zu deinen Fähigkeiten, deiner Berufserfahrung und deinem Arbeitsland passen.

  • Remote.com:

    Hier kannst du ein Profil erstellen und dann einfach abwarten, bis die Stellenangebote bei dir eintreffen – KI für den Abgleich zwischen potenziellen Arbeitnehmern und Arbeitgebern macht es möglich.

  • Stack Overflow:

    Wenn du als Entwickler an Aufstiegschancen interessiert bist, bist du hier richtig. Du kannst Kriterien wie den Technologie-Stack und flexible Arbeitszeiten hinzufügen, um den passenden Job zu finden.

Weitere große Jobportale für Remote-Arbeit sind Remote OK, We Work Remotely, Remotive, Remote.co und Jobspresso.

Wenn du Remote-Arbeit anbietest, hast du eine viel größere Auswahl an hochqualifizierten Bewerbern und musst dich nicht mit denen zufriedengeben, die bereit sind, an deinem Standort zu arbeiten und zu leben.

Wenn dein Unternehmen jetzt oder in naher Zukunft keine Möglichkeiten zur Remote-Arbeit anbietet, halbierst du unter Umständen den Pool potenzieller Bewerber und verlierst vielleicht ausgerechnet die am besten geeigneten Kandidaten.

Rachel Ferrigno, Content Marketing Manager, Stack Overflow

So bereitest du dich auf ein Remote-Bewerbungsgespräch vor

Ein Remote-Bewerbungsgespräch kann durchaus anders aussehen als die herkömmlichen Interviews vor Ort. Dein Umgang und deine Interaktion mit dem Remote-Personalteam im Bewerbungsprozess können dir helfen, dich von anderen Kandidaten abzuheben.

Hier einige Expertentipps:

  1. Sorge dafür, dass du ganz du selbst sein kannst.
    Es wird dir schwerfallen, dich von deiner besten Seite zu präsentieren, wenn du ständig Störungen befürchten musst. Wähle daher einen Ort mit einer stabilen Internetverbindung, an dem du weitgehend deine Ruhe hast (also kein Café!).
  2. Kommuniziere lieber zu viel als zu wenig.
    Kommunikation ist das A und O für verteilte Teams. Verfasse daher deine Bewerbung so detailliert wie nötig. So zeigst du, dass du als Remote-Mitarbeiter zuverlässig bist.
  3. Versetze dich in deinen Gesprächspartner hinein.
    Versuche, den Blickwinkel deines Gesprächspartners im Bewerbungsgespräch nachzuvollziehen und vorwegzunehmen, was ihm seine Arbeit erleichtert. Lege Arbeitsproben vor, die konkrete Ergebnisse, Integrität, Motivation, Empathie und deinen Mehrwert als vertrauenswürdiges Teammitglied erkennen lassen.
  4. Mache dich mit den gängigen Tools vertraut.
    Du solltest sicher im Umgang mit allen möglichen Kollaborations-Tools wie Chat-Apps, Videokonferenzlösungen, E-Mails, Kalendern und Projektmanagementplattformen sein, weil du sie für dein Bewerbungsgespräch wahrscheinlich benötigst.

Bist du (wirklich) bereit für Remote-Arbeit?

Wenn du eine Stelle nur aufgrund der "Remote"-Komponente annimmst, wirst du auf Dauer nicht glücklich werden. Wenn dir die Stelle aber auch wegen der Arbeit an sich gefällt, bist du auf einem guten Weg zu einer erfüllenden Karriere.

Die Umstellung auf Remote-Arbeit hat in unserem Unternehmen viel verändert und Türen für neue Mitarbeiter geöffnet, denen sie zuvor verschlossen waren.

Damit meine ich Menschen, die es sich nicht leisten können, der Arbeit hinterherzuziehen oder die keinen typischen 9-to-5-Job ausüben können, weil sie sich um ihre Familie kümmern müssen. Für diese Menschen schafft Remote-Arbeit schon jetzt ganz neue Möglichkeiten, die sich künftig noch erweitern werden.

Wir gestalten die Zukunft der Arbeit mit, und es liegt an uns, die Bedingungen dabei für alle zu verbessern.

Leif Singer, Product Manager, Automattic

Lass dich auf Remote-Arbeit ein – egal, wo auf der Welt du dich befindest

Remote-Arbeit ist nicht mehr wegzudenken. Ist dein Team bereit? Wir hoffen, du kannst diese praxistauglichen Ratschläge von innovativen Remote-Teams bei Automattic, Atlassian, Buffer, Evernote, Invision, Litmus, Stack Overflow, UNICEF, Zapier natürlich Trello umsetzen!

Dieser Leitfaden wurde komplett remote von zwei Autorinnen erstellt, die 3.000 Kilometer voneinander entfernt wohnen. Wir haben auch viel Feedback von unseren Remote-Teamkollegen im gesamten Land erhalten.

Wir widmen diese Tipps und Best Practices allen Remote-Mitarbeitern, deren Pionierarbeit uns geholfen hat, uns weiterzubilden, weiterzuentwickeln, zu vernetzen und eine ganz neue Art von Verständnis füreinander zu finden.

An unsere Remote-Kollegen bei Trello: Vielen Dank. Ohne eure Ehrlichkeit und eure Ratschläge hätten wir all dies nicht erreicht.

Trello bietet alles, was für eine erfolgreiche Zusammenarbeit nötig ist.

Schließe dich den Millionen von Menschen an, die sich buchstäblich in Trello verliebt haben.

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